Von der Information zur Innovation
Das IGES Institut ist seit mehr als 45 Jahren einer der wichtigsten Akteure für Gesundheitssystemforschung und Beratung in Deutschland. Es unterstützt politische Entscheidungsträger, Krankenkassen, Leistungserbringer und Unternehmen der Gesundheitswirtschaft dabei, die Gesundheitsversorgung kontinuierlich weiterzuentwickeln – auch in anderen Ländern Europas. Basis seiner Arbeit sind evidenzbasierte und datengetriebene Analysen auf höchstem methodischen Niveau.
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Aktuelles
Diskussion um GKV-Finanzen
IGES-Experte Albrecht: "GKV-Lage schlecht, aber nicht hoffnungslos"
Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) befindet sich nach Ansicht des Geschäftsführers des IGES Instituts, Dr. Martin Albrecht, in einer der schwersten andauernden Finanzkrisen seit Jahren. Doch es gebe Gestaltungsoptionen sowohl auf der Einnahmen- als auch Ausgabenseite. Akut seien jedoch schnellwirksame, ausgabenbegrenzende Maßnahmen kaum vermeidbar, so der Gesundheitsökonom auf einer Diskussionsveranstaltung Berlin.
21.10.2025
Verhinderung von Pflegebedürftigkeit
Pflege-Expertin: Ambulante Pflege stärker präventiv ausrichten
Bei einer Fachveranstaltung zur Prävention in der Pflege hat Dr. Grit Braeseke, Bereichsleiterin Pflege am IGES Institut, deutliche Kritik an den unzureichenden Präventionsleistungen im deutschen Gesundheits- und Pflegesystem geübt. Die Expertin stellte dabei ein neues Impulspapier vor, das konkrete Handlungsempfehlungen für eine bessere Prävention in der Pflege enthält.
17.10.2025
PraxisBarometer Digitalisierung
Praxisbefragung: Digitale Kommunikation mit Krankenhäusern bleibt Schwachstelle
Die Digitalisierung des Gesundheitswesens wird weiterhin an der ambulant-stationären Grenze ausgebremst. Lediglich 12 Prozent der Arztpraxen kommunizieren komplett oder mehrheitlich digital mit Krankenhäusern, obwohl sich Praxen dies wünschen. Der ambulante Bereich wird hingegen immer digitaler: Erstmals seit Start der Befragungen für das „PraxisBarometer Digitalisierung“ im Jahr 2018 gaben mehr als die Hälfte der Praxen an, komplett oder mehrheitlich digital mit Patienten zu kommunizieren.
15.10.2025
Bürokratieabbau in der Langzeitpflege
Studie: Wohngeld-Beantragung für Pflegeheimbewohner entbürokratisieren
Die Beantragung von Wohngeld für Bewohner von Pflegeheimen sollte bekannter, einfacher und digitaler werden. Das wünschen sich nicht nur die Antragsteller, sondern auch involvierte Verwaltungen wie Wohngeldbehörden und Sozialämter. In bestimmten Fällen, etwa wenn Pflegebedürftige bereits Sozialhilfe beziehen, könnte über die Streichung dieser Leistung nachgedacht werden, da aufgrund der Anrechnung des Wohngeldes der Zahlbetrag im Endeffekt gleichbleibt.
26.09.2025
GKV-Versicherte
Häussler: „Eigenverantwortung darf sich nicht nur in Zuzahlungen und Selbstbeteiligung erschöpfen“
In der Debatte um Kostendämpfung im Gesundheitswesen plädiert der IGES-Leiter Professor Bertram Häussler für einen neuen Blick auf das Prinzip Eigenverantwortung. Eigenverantwortung dürfe sich nicht nur in Zuzahlungen und Selbstbeteiligungen erschöpfen, sagt er im Gespräch mit der Ärzte-Zeitung. Vielmehr müsse Eigenverantwortung mit Wahlmöglichkeiten für Versicherte einher gehen. Hierbei komme Managed-Care-Strukturen eine zentrale Rolle zu.
21.08.2025
Pflegeausbildung
Biosimilars: spürbare Einsparungen meist unmittelbar nach Patentablauf des Originals
Biosimilars entlasten die gesetzliche Krankenversicherung in Milliardenhöhe. Allein im Jahr 2024 waren dies für die Gruppe der Fertigarzneimittel rund 1,7 Milliarden Euro. Das zeigt eine methodisch neuartige IGES-Studie. Anders als vorausgegangene Studien zu Einsparungen durch Biosimilars berücksichtigt sie nicht nur die direkten Effekte gesetzlicher Rabatte, sondern auch indirekte Einspareffekte durch den Wettbewerb von Biosimilars untereinander, Rabattwettbewerb und Festbeträge. Das Ergebnis ist eine deutlich realistischere Einschätzung des Einsparvolumens biotechnologischer Generika.
15.08.2025
Finanzierung der Sozialversicherung
Ungebremste Beitragsentwicklung: IGES-Projektion zeigt Anstieg der Sozialversicherungsbeiträge auf fast 50 Prozent bis 2035
Eine Trendumkehr bei der Beitragsentwicklung in der Sozialversicherung ist weiterhin nicht in Sicht. Vielmehr deuten die aktuellen Rahmenbedingungen auf weitere kräftige Beitragsanstiege hin, die ohne Gegenmaßnahmen bei knapp 50 Prozent im Jahr 2035 enden könnten. Auch die von der Bundesregierung im Entwurf des Bundeshaushaltes angedachten Darlehen für die Kranken- und Pflegeversicherung würden nur kurzfristig wirken. Eine dauerhafte, spürbare Dämpfung der Beitragssatzentwicklung könnte hingegen durch mehr Steuermittel und eine einnahmeorientierte Ausgabenkontrolle erreicht werden.
03.06.2023
Vorträge und Veranstaltungen
Veröffentlichungen
Broschüre
FDZ Gesundheit - Analysen zur Morbidität, zur Leistungsinanspruchnahme und zu den Kosten der Versorgung







